Hi. Ich bin Michael Krämer und liebe Kunscht.

Ich bin… ein Schwabe im Herzen und ein Kind im Kopf. Aber das soll hier und heute nicht das Thema sein.

Fotografie faszinierte mich schon als kleines Kind, damals unterwegs mit einer simplen Kompaktkamera und mindestens einem Ersatzdiafilm. Irgendwie war dann eine ganz lange schöpferische Pause, bis mir einer meiner Lehrer im Jahr 2000 (ohne Knall) seine Canon D30 in die Hand gedrückt hatte und mir die Fotografie damit wieder schmackhaft machte.

Finanziell war für mich als armer Schüler allerdings eine vergleichbare Kamera nicht erschwinglich, der Mercedes war doch wichtiger. Also musste erstmal eine digitale Kompaktkamera genügen, gelegentlich konnte ich mir auch mal was besseres ausleihen. Die Bilder genügten zwar meinen Ansprüchen nur bedingt, aber ich kannte es auch nicht besser. Für Erinnerung sind diese Aufnahmen besser als keine Fotografien. Im Nachhinein hätte ich vermutlich lieber wieder zu meinen geliebten Dias gegriffen. Die Charakteristik der Dias ist einfach nicht vergleichbar mit den ersten verrauschten Digitalbildern, sondern diesen weit überlegen. Die Bilder haben eine Seele. Aber ich schweife ab.

Keine Ahnung was mich konkret dazu verleitet hat, im Jahr 2012 spontan in der Mittagspause in die Stuttgarter Innenstadt zu laufen, ich kam aber mit einer nageleeren Canons 650D zurück. Meine erste eigene DSLR! Das Ganze im Kit mit einem Canon EF-S 18-135mm 1:3.5-5.6 IS STM Objektiv. Ich habe plötzlich angefangen Motive zu suchen, mich an kleinen Shootings versucht und Workshops besucht. Diese Kamera war etwa 2 Jahre mein treuer Begleiter.

Da ich im Freundeskreis einige Feuerkünstler habe, gab es immer häufiger die Gelegenheit bei deren Auftritten in der ersten Reihe zu stehen. Und dann holte mich mein größter Feind aus meiner Anfangszeit mit den digitalen Knipsen wieder ein, das Bildrauschen. Es kam wie es kommen musste, ich lief wieder spontan in der Mittagspause in die Innenstadt und verkaufte meine Seele an eine neue Kamera.

Seit 2014 begleitet mich nun eine vollformatige Canons 6D mit geringstem Bildrauschen bei Nacht und einem großartigen Dynamikumfang. Mal mehr, mal weniger ist die kleine Große im Einsatz. Meist sind ein ein paar lange Tage mit der Kamera und anschließende noch längere Nächte im Lightroom und Photoshop, bis ich die Kamera für Wochen nicht mehr sehen kann. Bis ich wie auf Entzug dann doch wieder danach greife.

Entstanden sind in den letzten Jahren eine ansehnliche Anzahl an Aufnahmen im Freundeskreis, Shootings, Bildserien als Nachweis für  zwei Weltrekorde im Feuerspucken, Werbeaufnahmen, bis hin zu Veröffentlichungen in Magazinen, Wochenzeitungungen und Bildanfragen von Zeitungsverlegern.

Es kam wie es kommen musste, ich habe bei einem verregneten Feschtle nach großartigen ultrascharfen Feuerfotos, fast schon beiläufig Bilder von einer Band gemacht. Mit einem neuen Objektiv. Ein ganz neuer Look. Extrem rauchig, dreckig und verrauscht. Was ist mit meinem Verlangen nach Schärfe? Weg. Zeit für neue Ideen, Möglichkeiten, Gedanken. Ich teile sie zukünftig hier mit euch.

Warum schreibe ich das alles hier? Vielleicht um meine Sucht nach dem nächsten Motiv zu überbrücken. Um Bilder mit der Welt zu teilen, und euch hoffentlich die gleiche Freude damit zu machen, die ich selber bei der Durchsicht immer wieder habe. Ich habe verstanden Bilder sind nicht perfekt, sie müssen nur in Erinnerung bleiben. Flashen.

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